Der klassische Bausparvertrag gehört zu den gängigsten und beliebtesten Finanzierungsvarianten der Deutschen. Ob zur Vorsorge, zur Geldanlage oder zur Kreditabsicherung – der Bausparvertrag wird immer wieder gerne abgeschlossen. Dennoch wissen die Wenigsten überhaupt über die Funktionsweise und die wichtigsten Begriffe des Bausparvertrags Bescheid.
Beim Bausparvertrag handelt es sich um eine Kombination aus Ansparplan und Kredit. Die Zinsen werden bereits beim Abschluss des Bausparvertrags fix festgelegt. Das Ziel eines Bausparvertrags ist es, dass der Anleger mit dem angesparten Vermögen Wohnraum anschafft oder baut. Die späteren finanziellen Mittel werden damit also schon Jahre vor dem Baubeginn oder der Anschaffung angespart. Die Einzahlungen erfolgen in regelmäßigen Abständen und in einer gleichbleibenden Höhe. Ebenso wie die Verzinsung, werden auch die Höhe und der Intervall der Einzahlungen vorab festgelegt. Das angesparte Kapital wird entsprechend der Vereinbarung im Bausparvertrag verzinst und ist ab einer bestimmten Höhe zuteilungsreif. Der Begriff „Zuteilungsreife“ bezeichnet den Zeitpunkt, ab welchem man auf das angesparte und verzinste Kapital zugreifen kann.
Die Auszahlung, im Rahmen eines Bausparvertrags, erfolgt wie vorab vertraglich vereinbart. Der Betrag kann samt Zinsen ausbezahlt werden oder man wählt als Alternative eine günstige Finanzierung einer Immobilie zu fixen Zinssätzen.
Als Fazit gilt: Der Bausparvertrag ist grundsätzlich einer der sichersten Anlage- und Finanzierungsformen. Obwohl die Rendite im Vergleich zu anderen Finanzierungen nicht die lukrativste ist, muss man als Anleger keine spekulativen Verluste befürchten. Gerade das ist einer der Hauptgründe, warum der Bausparvertrag seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Sparformen zählt.